Besucher-Analyse mit Piwik

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Piwik-LogoSeit heute morgen wird auf diesem Portal als Ergänzung zum doch schon etwas in die Jahre gekommenen Webalizer das Open Source-Web-Anaylse-Tool Piwik eingesetzt.

Piwik benutzt Javascript und setzt einen auf zwei Jahre ausgestellten Cookie, um "treue" Besucher zu identifizieren. Wer nicht analysiert werden möchte, kann also JavaScript für diese Seite deaktivieren und ist komplett aus der Analyse raus, oder lehnt den Cookie ab und wird nicht als "loyaler" Besucher erkannt.

Es werden weiterhin keine personenbezogenen Daten erhoben! Die IP-Adressen der Besucher werden weiterhin per mod_removip entfernt, aus den einzelnen Datensätzen können also keinerlei Rückschlüsse auf die Besucher gewonnen werden.

Piwik ist im Grunde genommen ähnlich wie Google Analytics, nur dass die gesammelten Daten ausschliesslich lokal vorhanden sind und keine webseitenübergreifenden Profile erstellt werden können, durch die Benutzer deutlich genauer analysiert werden können.

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Kommentare (3)

Gibts überhaupt einen Grund die Nutzer und ihr Verhalten auszuspionieren? Sollte es keinen geben, ist es leider bissl Verrat an den Idealen. Auch wenn die IP-Adresse entfernt wurde, lässt sich aus einer möglichst genauen Analyse der Nutzerhandlungen, doch wieder ein Profil erstellen, womit man den Nutzer zuordnen kann.

Auch die Argumentation, "man kann ja Cookies und JavaScript ausschalten für diese Webseite" läuft leider am Problem vorbei. Viele Leute wissen einfach nicht was es ist und somit auch nicht wie sie es im Browser ausschalten können.

Statt der Datenschutz (und die Datensparsamkeit) serverseitig zu realisieren, wird das Problem auf den Nutzer abgeschoben.

Ahoi,

wir haben diesen Schritt wirklich nicht leichtfertig getan (und ich feile jetzt seid ~1h an dieser Antwort...). Wir sind uns durchaus bewusst, dass es unter sehr speziellen Konstellationen möglich wäre, aus den Rohdaten einen unvorsichtigen Benutzer zu identifizieren.

Wenn jemand z.B. als einziger von seinem privaten Blog aus auf unsere Seite kommt, wäre er identifizierbar. Hierfür müssten wir "nur" alle Referrer überprüfen um die zu finden, über die wir einen Benutzer zuordnen können. Von da an könnten wir jeden weiteren Besuch über den Cookie identifizieren. Ehrlich gesagt, mir wäre das zu viel Arbeit - und was hätten wir davon? Ja, das Argument ist schwach.

Aber ganz ehrlich, ich sehe auch hier ganz klar auch den in der Pflicht, der mir seine Daten zukommen lässt. Hier fordere ich auch Eigenverantwortung ein. Als Webseitenbetreiber verzichte ich auf externe Tools und binde z.B. keine YouTube-Videos ein (IP-Adressen nicht zu speichern sehe ich als selbstverständlich an). Ich halte es hier nur für billig, auch Datensparsamkeit auf der Erzeugerseite zu fordern.

Für uns als Webseitenbetreiber ist es wichtig zu wissen, ob sich unsere Arbeit lohnt. Woher kommen unsere Besucher? Landen sie bei uns, und suchen doch eigentlich etwas ganz anderes? Schaut jeder nur einmal auf der Seite hier vorbei? Wie findet man uns in Suchmaschinen? Welche Blogs und Webseiten verlinken auf uns? Das sind Dinge, die uns interessieren.

Ich hoffe, du kannst unsere Position verstehen und nimmst uns ab, dass wir nicht hintenrum doch alles anders machen, als wir es hier behaupten. Wenn wir das tun wollten, bräuchten wir dafür kein Piwik. :)

Piwik, habe ich auf meinen Websiten auch, ich finde es vor allem gut, das Google die Daten nicht bekommt. Des Weiteren sieht man ja sofort wenn jemand auf einer Seite war, also in echt Zeit wird es in die Datenbank geschrieben. Bei Google muss man erst 24 Stunden warten. Das ist auch ein enormer Vorteil wie ich finde !

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